In dieser Rubrik könnt ihr dies und jenes über mich erfahren. Es gibt diese kleine Extraecke, wo ich euch einiges von dem vorstelle was mich sonst noch so interessiert
Diese Ecke befindet sich quasi ständig im Aufbau

Andere Serien und meine Lieblingspaare

Gisa Zach & Hubertus Grimm
Nina & Ben in “Wege zum Glück”

Leslie Denniston & Jay Hammer
Maeve & Fletcher in “Springfield Story”

Elisabeth Lanz & Sven Martinek
Susanne & Christoph in “Tierärztin Dr. Mertens”

Fotostorys

Alles rund um meine Sammlung (aus den 80er Jahren) findet ihr HIER

Verschiedene, privat aufgenommene, Bilder

Mittelalterliche Ritterspiele, 11.10.08

Luftfahrtmuseum Hannover/Laatzen, 06.05.08

Sealife Hannover, 19.04.08

In Memory of
Natasha Richardson
11.05.1963 - 18.03.2009

Mein Lieblingsfilm  - Ein Zwilling kommt selten allein

Die Nachricht von ihrem Tod hat mich wie ein Hammer getroffen, man ahnte wie ernst es um sie stand, dennoch war da immer dieser kleine Funken Hoffnung, dass sie es vielleicht schaffen wird.
Am Mittwoch, dem 18.03.09, wurde diese Hoffnung mit der offiziellen Bestätigung ihres Todes zerstört. Ich bin einfach nur traurig, denn Natasha Richardson war - wie ich finde - nicht nur eine äußerst attraktive sondern vor allem auch sehr gute Schauspielerin.

In Memory of
Robert Enke
24.08.1977 - 10.11.2009

Die Nachricht von seinem Tod hat wohl jeden getroffen, hier in Hannover natürlich besonders. Jeder, egal ob Fußballfan oder nicht, trauert um einen Menschen, der wirklich etwas Besonderes war.

Doch es gibt auch negative Stimmen, Leute die sich herausnehmen über ihn und seinen Weg, den er ganz für sich allein gewählt hat, zu urteilen. Sie nennen ihn unverantwortlich den Lokführern gegenüber und feige. Diesen Personen möchte ich folgendes sagen:

Robert hat nicht den Suizid gewählt weil ihm gerade danach war. Er hat sechs lange Jahre Höllenqualen gelitten weil er zwei Leben führen musste. Ein öffentliches, als starker Torwart der scheinbar mit allem fertig wird, und ein privates wo er sich nicht verstellen musste. Wäre die Gesellschaft nicht so widerlich verbohrt hätte er keine Angst um seinen Job und den Verlust der Adoptivtochter haben müssen. Sechs lange Jahre wusste niemand, von einer Handvoll Vertrauter abgesehen, wie es in ihm aussah. Teresa Enke fand die Kraft an die Öffentlichkeit zu gehen um uns den Menschen Robert zu erklären, seine Ängste und Gedanken. Dennoch werden wir es wohl nie wirklich verstehen. Niemand, der nicht unter dieser fürchterlichen Krankheit Depressionen leidet, kann sich vorstellen quasi permanent das Gefühl zu haben in einem Tunnel zu stehen und das Licht am anderen Ende nicht mehr zu sehen. Robert war nicht allein und dennoch war er gefangen in einer Einsamkeit, die wir nicht nachvollziehen können, so sehr wir uns auch bemühen. Dennoch dürfen wir eines nicht vergessen: Es war nicht Robert, der diesen Schritt wählte. Es war die Krankheit, die seine Schritte am Dienstagabend auf die Gleise lenkte.

Selbstverständlich sollte man auch an die Lokführer denken, doch leider muss man sagen, dass solche Geschehnisse schon fast Berufsrisiko sind. Bei jeder Fahrt fährt auch die Möglichkeit eines Unfalls oder Selbstmordes mit. Hilfe brauchen die Lokführer auf jeden Fall und ich denke, die werden sie auch bekommen - wenn sie von ihnen gewünscht wird.

Viele meinen, Robert hätte grob fahrlässig gehandelt. Ganz abstreiten kann man das sicher nicht doch jeder Autofahrer, der mit einem Höllentempo über die Straßen brettert, handelt weitaus fahrlässiger. Mit diesen Menschen hab ich keinerlei Mitleid wenn ihnen etwas passiert. Hinter ihrer Tat steckt keine Krankheit, sie rasen weil sie sich wie die Helden vorkommen, sobald sie mit ihrem Hintern in einem Wagen sitzen. Diese Personen denken nicht daran, dass sie damit nicht nur sich in Gefahr bringen. Sie sind nichts weiter als Angeber, die unverantwortlich und kriminell handeln.

Menschen, die den Freitod wählen, sind nicht feige. Es gehört sehr viel Mut dazu, seinem eigenen Leben ein Ende zu setzen. Mut und verdammt viel Verzweiflung. Robert wollte bestimmt leben, nur war es ihm nicht mehr möglich. Er schaffte es nicht länger dieses Doppelleben zu führen, aber eben so wenig konnte er  mit seinen Problemen an die Öffentlichkeit gehen. Seine Angst alles zu verlieren was ihm etwas bedeutete war übermächtig. Letztlich hat er verloren was doch eigentlich das Wichtigste und Bedeutendste sein sollte was man haben kann – das Leben. Nur für ihn selbst bedeutete dies wohl den kleinsten Verlust. Ich wünsche Robert, dass die dunklen Schatten, die ihn stets begleiteten, nun verschwunden sind und er seinen Frieden findet - mit Lara zusammen. Mein Dank gilt Teresa Enke, einer bewundernswerten Frau, die uns die Möglichkeit gegeben hat auf diese ganz besondere Weise Abschied von Robert zu nehmen. Ich wünsche ihr Kraft für die kommende Zeit, sie hat meinen vollsten Respekt und vor allem mein ehrlich empfundenes Mitgefühl.

Wird sich durch den Tod von Robert etwas ändern? Diese Frage wird wohl die Zeit beantworten, doch eines steht für mich fest. Solange es Ignoranten gibt, die nicht verstehen wollen, dass Depressionen kein Zeichen von Schwäche sind für die man sich schämen muss sondern eine schwere Krankheit, wird sich dauerhaft nichts verändern.

Danke Robert - unsere Nummer 1

Wenn du denkst, du bist verlassen
und kein Weg führt aus der Nacht,
fängst du an die Welt zu hassen,
die nur andere glücklich macht
(aus “Die Rose”)

Hannover, 15.11.2009